Der Elbot

Er hat zwar den Turing-Test nicht bestanden, gibt aber teilweise intelligentere Antworten als manch ein Wahlberechtigter.

Elbot

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Danke Marcel!

Leider hatte Oliver Kalkofe’s Brandrede bei den Münchener Medientagen, bei dem er dem Privaten Fernsehen ein denkbar schlechtes Zeugnis ausstellte, nicht den Verbreitungsgrad in Fernseh-Deutschland wie man sich ihn erhofft hätte.

Doch mit dem Auftritt von Marcel Reich-Ranicki bei der Fernsehpreis-Gala in Köln scheint eine frische Brise durch die verstaubten öffentlich rechtlichen Gänge zu wehen, die auf Ihrem Irrweg in die „Privat-Hölle“ vielleicht doch noch die Kurve kriegen und sich an Ihren, von der Bundesbürgern finanzierten, rechtlichen Auftrag erinnern.

Das im Nachhinein viel mehr über die vermeintliche Verunglimpfung seiner Kollegen gesprochen und geschrieben wurde ist mal wieder typisch „lieber die Augen vor dem offensichtlichen verschließen und über Nichtigkeiten reden“.

Letzer Nachtrag zur Märchenstunde

Ich will hier mal nicht das altbekannte Sprichwort von den Ratten und dem Schiff bemühen…

Ich bin dann mal weg

…aber irgendwie wars abzusehen, mal schaun was Jim Craig Morrison so zu Wege bringt 😉

GOA Hauptzentrale, 09:55, kurz vor der Frühstückspause…

Der Supportmitarbeiter: „Frau Le Rhun, ich schaff es einfach nicht .. für jede Registrierung, die ich in die Datenbank hacke kommen 10 neue aus dem Drucker gerattert.“

G. Le Rhun: „Männer, Männer, Männer .. ich schaff es nicht, dass hab ich erst heute Nacht von meinem Mann wieder gehört.“

Der Supportmitarbeiter: „Vielleicht hätten wir die Flash-Seite doch von einer professionellen Firma entwickeln lassen sollen?“

G. Le Rhun: „Quatsch, mein Neffe studiert jetzt schon 20 Semester Informatik, der sollte es doch wohl am besten Wissen wie man sowas macht.“

Der Supportmitarbeiter: „Aber vielleicht würde es ja etwas helfen, wenn wir noch etwa 10-20 Studenten für die manuelle Nachbearbeitung engagieren würden?“

G. Le Rhun: „Wollen Sie mich ruinieren? Wer sollte auch davon ausgehen, dass bei ca. 100.000 ausgegebene Beta-Keys alle gleichzeitig Ihren Code registrieren lassen wollen?“

G. Le Rhun: „Bisher hat das mit uns beiden und DAOC doch auch geklappt die ganzen Jahre über, kaum Serverausfälle, keine ungelösten Supportanfragen und die Patches waren auch im Schnitt nach 2-3 Monaten lokalisiert.“

Der Supportmitarbeiter: „Wenn Sie’s sagen.“

G. Le Rhun: „Kommen Sie mal, wir machen erstmal Frühstückspause, und heut Mittag lad ich Sie zum Essen ein. Hier um die Ecke gibt es ganz vorzügliche Weinbergschnecken und als Hauptgang .. ach lassen wir uns einfach mal überraschen.“

Mein erstes Buch

Um genau zu sein, mein erstes Programmier-Buch war:

Das war Anfang der 80er und die einzige Möglichkeit auf meinem VZ200 Computer Spiele zu spielen war, ich musste sie selber programmieren.

Schnell wurde mir klar, dass ich mit dem eingebauten Basic nicht weit kam, also kaufte ich mir besagtes Buch, in der Ausgabe mit gelbem Cover und programmierte mein erstes Spiel.

Spiel war vielleicht zu viel gesagt, es handelte sich dabei um den 100m Lauf aus Decathlon. Aber immerhin wurde die Zeit gemessen und so konnte man zumindest versuchen seinen Rekord zu verbessern.

Als ich dann auf den C64 umstieg, begleitete mich auch dort das 6502 Buch von Rodnay Zaks und half mir dabei einen der ersten Floppy-Beschleuniger zu schreiben. Auch bei der meiner Meinung nach schnellsten Line-Routine auf dem C64 zog ich dieses Buch zur Optimierung (Taktzyklen zählen) des Algorithmus heran. Abgeleitet war er vom Bresenham-Algorithums den ich jedoch so vereinfachte, dass er ohne Abfragen und mit einfacher Integer Addition funktionierte.

Rodnay Zaks hat mich in die Geheimnisse der Maschinensprache eingeführt, und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Ich kann somit durchaus behaupten, dass mein erstes Buch ein wirklich gutes Buch war 😉

Natürlich würde mich auch interessieren, welches euer erstes Buch war und welche Lehren ihr daraus gezogen habt. Also nicht genieren und hier antworten 🙂

Funcom auf der GC

So, wie angepriesen heute die neusten Nachrichten von Erling und seinen 7 Zwergen. Nichts gegen Zwerge, aber wer glaubt, dass mehr als 7 Leute im Content-Team arbeiten, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

OK, was haben wir da:

1. Tarantia City, hört sich nett an, etwas was man der Liste an versprochenem Content anfügen kann, der leider noch nicht den Weg auf die Live-Server gefunden hat.

2. High Level Rüstungs-Designs, kommt mir irgendwie bekannt vor.

3. Black Castle, bissl Face-Lifting.

4. Ymir’s Pass, war schon für Mitte-Ende Juni angekündigt.

5. House of Crom, eine neue High-Level Raid-Instanz, die mehreren Gruppen Zutritt gewährt, was dazu führen wird, das sie genauso performant laufen wird wie die Burgbelagerungen.

6. Sinnvolles PvP, ja .. lol .. wann auch immer.

7. DirectX 10, klar, wenn man dann nur ein Video zeigt kann man davon ausgehen, dass da sich im nächsten halben Jahr nix tut.

Also alles beim alten, versprochen wird der heilige Gral und gepatcht wird:

  • Das Talent „Säubern“ wurde in „Zauber – Säubern“ umbenannt.

Nix für ungut, aber so langsam sollte mal ein Prinz erscheinen und den lieben Erling wachküssen 😉

Die Pathologie der modernen Berichterstattung

Ich gestehe, auch ich lese Freitags gerne Heise-News und deren Kommentare 🙂

Dabei ist mir der Artikel über exzessives Computerspielen ins Auge gefallen. Insbesondere weil ich kurz zuvor einen Artikel auf Golem gelesen hatte, der die selbe „Studie“ zum Inhalt machte.

Liebe Heise-Redakteurin, auch wenn es sich hierbei um eine Online Befragung von 688 Kindern und Jugendlichen handelt, und man dies nicht wirklich als repräsentativ bezeichnen kann, beglückwünsche ich Sie dazu, dem Begriff Nachricht entsprochen zu haben und nicht wertend oder schlussfolgernd eingegriffen zu haben.

Jedoch, wer hat bitteschön die Überschrift

„Exzessives Computerspielen macht Kinder und Jugendliche unzufrieden“

entworfen? Das waren Sie doch wohl nicht? Schon im ersten Absatz wird nämlich das genaue Gegenteil behauptet, die Kausalität quasi verkehrt.

„Wenn Kinder und Jugendliche zu viel spielen, haben sie zu viel Stress, sind überfordert und unzufrieden.“

Für mich stellt sich hier abschliessend die Frage, wer hier der deutschen Sprache nicht mächtig ist?

Lieber Golem-Redakteur, wichtige Details einer Nachricht zurückzuhalten ist .. wie soll ich sagen .. problematisch. Liest man Ihren Artikel könnte man davon ausgehen, dass 11,3% aller Kinder pathologische Computerspieler sind. Zu unterschlagen, dass es sich hierbei um eine alles andere als repräsentative Stichprobe handelt, die per Internet durchgeführt und in Computerspiel-Foren mit einem Gewinnspiel beworben wurde ist .. wie gesagt .. problematisch.

Abschliessend kann ich nur jedem raten, wenn er wirklich Informationen sucht, er sich nicht auf dritte verlassen sollte. News-Portale im allgemeinen sollte man nicht als seriöse Berichterstattung sehen, sonder eher als Unterhaltung, so wie die RTL2-Nachrichten 😉 Wollt ihr wirklich harte Facts, dann macht euch selbst ein Bild, lest die Quellen und hinterfragt die Absichten, die solch eine Studie haben könnte.

Denn traue nur der Statistik, die du selbst manipuliert hast 😉

PS: Da ich die nächsten 2 Wochen am Strand verbringen werde und dort wahrscheinlich kein offenes WLAN vorfinden werde, bin ich erst mitte August, mit den neuesten Ankündigungen von Funcom, wieder da.