Retro Look #1: Tennis for Two

Ziemlich genau 50 Jahre ist es nun her, dass ein gewisser Mr. William Higinbotham ein Oszilloskop missbrauchte um darauf den Eisprung seiner Frau zu berechnen ein Tennisspiel abzubilden.

Darauf folgte Pong, Doom und WoW .. naja vielleicht ist mir das ein oder andere Spiel entgangen, aber dafür haben ich ja jetzt die Rubrik „Retro Look“ ins Leben gerufen 😉

Die Telekom und der Schweizer Käse

Das Imperium schlägt zurück und ernennt Manfred Balz (63) zum neuen obersten Datenschützer der Deutschen Telekom.

Eigentlich wollte er ja nächste Woche seinen wohlverdienten Ruhestand antreten, aber wer kann schon einen Vorstandsposten mit geregeltem Einkommen ausschlagen? Und wenn dann die nächste größere Datenpanne ans Tageslicht tritt, dann hat man gleich ein passendes Bauernopfer parat. Somit wäre der Ruhestand nur um ein paar Monate verschoben.

Den betriebsinternen Chefanwalt zum obersten Datenschützer zu berufen ist genau so sinnig, wie einen Personalchef zum Betriebsratsvorsitzenden zu wählen. Den offensichtlichen Grund, der Einflussnahme, will hier natürlich keiner eingestehen ist aber nur schwer von der Hand zu weisen.

Was das ganze mit Schweizer Käse zu tun hat?

Die Löcher in selbigem sind bestimmt genauso groß, wie die Löcher im Sicherheitsnetz der Deutschen Telekom und damit ist nicht die IT gemeint, sondern der Mensch. Denn der Datenklau ist zum überwiegenden Teil den eigenen unterbezahlten oder geldgeilen (vom Vorstand vorgelebt) Mitarbeitern zuzuschreiben 😉

Der Elbot

Er hat zwar den Turing-Test nicht bestanden, gibt aber teilweise intelligentere Antworten als manch ein Wahlberechtigter.

Elbot

Danke Marcel!

Leider hatte Oliver Kalkofe’s Brandrede bei den Münchener Medientagen, bei dem er dem Privaten Fernsehen ein denkbar schlechtes Zeugnis ausstellte, nicht den Verbreitungsgrad in Fernseh-Deutschland wie man sich ihn erhofft hätte.

Doch mit dem Auftritt von Marcel Reich-Ranicki bei der Fernsehpreis-Gala in Köln scheint eine frische Brise durch die verstaubten öffentlich rechtlichen Gänge zu wehen, die auf Ihrem Irrweg in die „Privat-Hölle“ vielleicht doch noch die Kurve kriegen und sich an Ihren, von der Bundesbürgern finanzierten, rechtlichen Auftrag erinnern.

Das im Nachhinein viel mehr über die vermeintliche Verunglimpfung seiner Kollegen gesprochen und geschrieben wurde ist mal wieder typisch „lieber die Augen vor dem offensichtlichen verschließen und über Nichtigkeiten reden“.