Die Mär von der Quest

to Quest – suchen, forschen   Beolingus

Mal Ehrlich, wer hat denn bei seiner letzten Quest wirklich nach etwas gesucht, ausser den Mobs die er killen muss und das nur deswegen, weil er den Questtext nicht gelesen hat, geschweige denn nach etwas geforscht?

99,9% aller Quests sind doch mit einem Rezept zum Wasserkochen gleichzusetzen. Und sollte dennoch etwas im unklaren sein, so wird bestimmt der nächste Patch auch diese Lücke schliessen.

Nicht umsonst taucht desöfteren der Begriff des „Quest grinden“ auf. OK – XP grinden, Faction grinden und jetzt auch noch Quests grinden, wo bleibt da die Innovation?

Wie wäre es denn mal mit Quests, welche nicht sofort alles preisgeben, welche vielleicht zuerst gar nicht als solche erkannt werden.

Ein Beispiel:

Ich komme frohen Mutes in ein kleines Bergdorf und erfahre dort, durch Gespräche mit den Ansässigen Bewohnern, das des Nachts immer wieder Schafe von der Weide verschwinden.

Also lege ich mich des Nachtens auf die Lauer und sehe wie ein seltsames Wesen mit riesigen Hauern eins der Schafe erlegt und in den Wald verschleppt. Übereilt töte ich das Wesen und erbeute einen seltsamen Stein mit dem ich nichts anzufangen weiß. Ich ziehe am nächsten Morgen weiter und werde nie erfahren, was es mit diesem Wesen auf sich hatte.

Ich könnte jedoch auch das Wesen verfolgen, mich nicht von ihm sehen lassen und beobachten, wie es an einer bestimmten Stelle im Felsen den merkwürdigen Stein auflegt und dadurch eine Tür zu einem Höhlenverlies öffnet.

In der nächsten Nacht töte ich das Wesen dann, erbeute den Stein und mit meinem Wissen öffne ich das Höhlenverlies und gelange an ein paar schöne Schätze.

Ja, so könnte es sein – nein, so müsste es sein!

Vielleicht werden wir es ja noch erleben 😉

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